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Merkblatt für das Themenbuch zur Staatsprüfung    02/04/2002
Wald
Stand 15. Jan. 2002
M E R K B L A T T

über die Zulassungserfordernisse zur Staatsprüfung für den Försterdienst gemäß der
§§ 104 bis 109 des Forstgesetzes 1975, in der gültigen Fassung BGBl. Nr. 576/1987 und
der Forstlichen Staatsprüfungsverordnung BGBl. Nr. 221/1989.

Antragstermin: 1. März des jeweiligen Jahres

Erforderliche Unterlagen:
*) Antrag auf Zulassung zur Staatsprüfung für den Försterdienst,
* Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der Höheren Bundeslehran-stalt für Forstwirtschaft (Reifeprüfungszeugnis) im Original oder eine beglaubigte Ablichtung,
*) Nachweis einer mindestens zweijährigen praktischen Tätigkeit nach Vollendung der Ausbildung (nach der Reifeprüfung) unter einem leitenden Forstorgan oder einem Forstwirt,
*) eine kurze Beschreibung des Lebenslaufes (mit Geburtsdatum und Geburtsort) und
*) ein einwandfrei geführtes Themenbuch, in dem der Prüfungswerber anknüpfend an seine Wahrnehmungen und Erfahrungen während der praktischen Tätigkeit seine Anschauungen in forstlichen Fragen in zusammenhängenden Abhandlungen niedergelegt hat.

Im Rahmen des Zulassungsverfahrens werden gem. § 14 Tarifpost 6 (1) des Abgabenänderungsgesetzes BGBl. Nr. 144/2001 vom 18. Dez. 2001 die vom Antragsteller zu entrichtenden festen Gebühren (Ansuchen € 13, Themenbuch € 21,80 und für jede weiter Beilage € 3,60) mittels vorgeschriebenen Erlagschein vom BMLFUW eingehoben.
Mit der Änderung des § 3 Abs. 2 dieses Gesetzes wurde die Gültigkeit der Bundesstempelmarke aufgehoben.

Für offene Fragen steht der Schriftführer der Staatsprüfungskommis-sionen,
ADir. Ing. Fö. Michael ANNERL, Abteilung IV 2, Marxergasse 2, 1030 WIEN,
Tel.: 01/71100/7215 DW. gerne zur Verfügung.



Anforderungen an das Themenbuch:


Gemäß § 107 Abs. 3 lit. c des Forstgesetzes 1975, in der gültigen Fassung, hat der Prüfungswerber im Themenbuch, anknüpfend an seine Wahrnehmungen und Erfahrungen während der beruflichen Tätigkeit, seine Anschauungen zu forstlichen Fragen in zusammenhängenden Abhandlungen niederzulegen.

Das Themenbuch selbst kann als die erste Informationsquelle des Prüfers über den Prüfungswerber angesehen werden.

Aus diesem Grund wird angeregt, am Beginn der Ausführungen den forstlichen Werdegang mit den übertragenen Aufga-benbereiche kurz darzustellen.
Es wird ersucht diesen forstlichen Lebenslauf eigenhändig zu fertigen.

Im Hinblick auf die fachspezifische Beurteilung wird empfohlen, die Ausarbeitungen der Themen so zu wählen, dass die vier Hauptbe-reiche der Prüfung in diesen behandelt werden.
Die Hauptbereiche sind "Forstökologie" (Waldbau, Forstschutz...etc.), "Technik" (Arbeitstechnik, -organisation, Maschinen...etc.), "Betriebswirtschaft" (Kalkulation, Betriebswirtschaft, -organisa-tion,....etc.) und "Recht" (fachspezifisches und allgemeines).

Der Umfang des Themenbuches wird mit maximal ca. 40 - 45 Seiten als ausreichend erachtet.

Abschriften oder Auszüge aus Operaten, Disser-tationen, Fachliteratur....usw. sowie beigelegte tech-nische- Berichte, Dienstanweisungen, Projektsbeschreibungen .... und dergleichen ohne direkten Bezug auf die persönlichen Ausführungen können die Auflagen des Themenbuches nicht erfüllen. Entscheidend ist die persönliche Ansicht zu den gewählten Themen.



Nähere Informationen: 1638_1737_Merkblatt,Themenbuchanforderungen für Försterstaatsprüfung.doc


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