Der Wald in guten Händen
Der Wald in Österreich, das sind über 214.000 Waldeigentümer sowie weitere 9.000 in der
Forstwirtschaft überwiegend als Förster, Forstmeister, Forstwarte oder professionell ausgebildete Forstarbeiter
in privaten Forstbetrieben oder bei den Österreichischen Bundesforsten tätige Menschen.
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Der Wald ist in Österreich zum Großteil Privatbesitz und dabei sehr klein strukturiert.
Mehr als 213.000 Waldbauern bewirtschaften Betriebe mit weniger als 200 ha Waldfläche und damit fast die Hälfte
des gesamten österreichischen Waldes. Etwa ein Drittel der Gesamtwaldfläche entfällt auf größere Forstbetriebe.
Nur 16 % sind Staatswald im Besitz der Österreichischen Bundesforste-AG.
Waldbauer sein bedeutet, Naturnähe als Wirtschaftsprinzip anzuerkennen, das Denken in Generationen als Grundsatz
zu haben und sich für das Waldleben einzusetzen, beginnend mit der Waldverjüngung über die Waldpflege bis hin zur
Holzernte und dauerhaften Sicherstellung aller Waldwirkungen. Dies erfordert aber auch, aus der Waldnutzung Erträge
erwirtschaften zu können. Die wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz sichert den Waldbauern Einkommen und damit
ihre Lebensgrundlage, dem Wald schadet sie keineswegs, denn sie erfolgt nachhaltig, was bedeutet, dass nicht mehr
geschlägert wird als zuwächst.
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