Zur Herstellung von Papier, Viskose, Zellophan u.ä. wird das Holzgefüge chemisch aufgelöst,
odass große Mengen hochfester Fasern - Zellulose genannt - entstehen, die dann weiterverarbeitet werden.
Zur Papierherstellung werden neben diesen Frischfasern zunehmend auch aus Altpapier recyclierte Sekundärfasern eingesetzt.
Da diese Fasern kürzer und brüchiger sind als frische und daher den Qualitätsansprüchen an Papierprodukte nicht gerecht werden,
muß jeweils ein Anteil frischer Fasern zugesetzt werden.
Holz als umweltfreundlicher Energieträger
Holz in Form von Biomasse ist ein wertvoller, heimischer und umweltfreundlicher Energieträger.
Holz verhält sich bei der Verbrennung CO2-bilanzneutral, das bedeutet, dass nur jene Menge des Treibhausgases CO2 frei wird,
die der Baum der Atmosphäre beim Wachsen entzogen hat.
Werden Holzprodukte langfristig verwendet, so bleibt auch der Kohlenstoff langfristig gebunden.
Immerhin besteht ein Kubikmeter Holz unter anderem aus 250 Kilogramm Kohlenstoff, wofür der Luft 912 Kilogramm Kohlendioxid entzogen wurden.
Damit wird durch Holzverwendung so ganz nebenbei der Treibhauseffekt vermindert.
Auch wirtschaftlich gesehen hat Holz Zukunft. Pro Jahr werden Holz und Holzwaren im Wert von rund 23 Milliarden
Schilling und Papier und Pappe um rund 36 Milliarden Schilling exportiert. Die Holzbranche ist damit einer der
wichtigsten Devisenbringer Österreichs.
Quelle: Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt & Wasserwirtschaft
|